Gespræchspraxis.Praxisgespræch

 

 

 

Nicht verständlich, wenig transparent, unempathisch: Kommunikation ist auch im Gesundheitswesen schwierig, nicht nur zwischen Behandlern und Patienten und nicht nur, weil die Zeit vermeintlich nicht reicht, um über wichtige Behandlungsschritte zu reden, Fragen zu beantworten, Probleme zu besprechen – und all das idealerweise auf Augenhöhe.

Auch zwischen den Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen ist der Austausch zu relevanten Themen oft nicht, wie er sein soll. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit eV (APS) hat auf dem Internationalen Tag der Patientensicherheit im September 2017 thematisiert, dass nur eine von zehn Fachpersonen beobachtete Fehler, Regelverletzungen oder inkompetentes Verhalten offen anspricht und lösungsorientiert diskutieren kann.〈1〉

Die wichtigsten Stolpersteine seien Hierarchien, blockierende Emotionen und Ängste und natürlich auch hier intensiver Zeitdruck. Die maximale Ökonomisierung der Medizin macht Werte wie Miteinander reden, Wohlwollen, Transparenz, Wertschätzung offenkundig zu entbehrlichen Ressourcen. Ein Übriges tut der nicht grundsätzlich gut geschulte Umgang mit stark emotionalen Inhalten wie Überleben und Tod.

Wie können Gesundheitsberufler hierarchieübergreifend und gelingend kommunizieren, um letztlich auch die Statistiken vermeidbarer Schadensfälle, unnötiger Operationen und weiterer Fehler zu reduzieren?

GESPRÆCHSPRAXIS.PRAXISGESPRÆCH ist ein Kommunikationstraining für Präventologen, Mediziner und Mitarbeiter von Gesundheits-, Senioren-, Pflegeeinrichtungen sowie Praxen, die um das Eigentliche im Patienten- und Kollegenkontakt kreisen: um Empathie, Verantwortung, das Wohl des Menschen, und die sich gute Impulse wünschen.

GESPRÆCHSPRAXIS.PRAXISGESPRÆCH stärkt Sie in einer unentbehrlichen Disziplin der Gesundheitsversorgung: in kompetenter “sicherer” Gesprächsführung, wenn es darum geht, sich in potenziell konfliktträchtigen Situationen angemessen zu begegnen und somit vielfältige Stressoren zu reduzieren.

Der theoretische Teil basiert auf kommunikationswissenschaftlichen Modellen, gesprächstherapeutischen Ansätzen, Techniken zur Selbstreflexion, Konflikthandhabungsstilen.

Im praktischen Teil werden typische destruktive Kommunikationsmuster analysiert, basale kommunikative Fähigkeiten vermittelt, lösungsorientierte Gesprächsstile entwickelt, Übungen zur besseren Selbstwahrnehmung, Selbstfürsorge und (Selbst)Empathie erlernt.

3 Einheiten á 18o Minuten

 

Ein Zyklus umfasst drei Einheiten á 18o Minuten und ist buchbar als Einzeltraining für ein bis zwei Personen und als Gruppentraining für bis zu zehn Personen (pdf Honorare 2o18):

℘   in drei Einheiten (1 Monat gültig) in Ihren oder den Hamburger Räumen;
℘   als Tagesseminar (8 Stunden mit Pausen) in Ihren oder den Hamburger Räumen;
℘   als Zweitagesseminar im Mecklenburger Gutshaus Wesselstorf oder Ludorf. Ab drei Personen. Zzgl. Logis und Gutsküchenspeisegemeinschaft.

 

QUELLE

1   Wenn Schweigen gefährlich ist“: 3. Internationaler Tag der Patientensicherheit (ITPS). Gemeinschaftsaktion von APS (D), Plattform Patientensicherheit (A), Stiftung für Patientensicherheit (CH). Berlin, 17. September 2017

 

ZUM THEMA

Klahre AS: Sprechen in der Medizin: Mehr wie, weniger was
SecondaVita, 2o. November 2o17